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Drei Chancen für Ihren ÖPNV

Kalender 31.01.2024 | 09:30 bis 16:00 Uhr
Mapmarker Hannover | Günther-Wagner-Allee 12-16
 

EU und Land stellen bis zu 42,67 Millionen Euro Fördermittel für den Ausbau des ÖPNV zur Verfügung. Niedersachsen hat drei Förderrichtlinien zur Verbesserung des ÖPNV veröffentlicht. Aus Landes- und EU-Mitteln stehen über 40 Millionen Euro bereit. Anträge können Kommunen und ÖPNV-Aufgabenträger stellen. Können auch Sie die Förderung bekommen?

 

Es geht um die „Verbesserung der Stadt-/Umlandmobilität im ÖPNV durch Ausweitung von flexiblen Bedienformen“, „Einführung von Mobilitätszentralen“ und „Saubere Busse“. Auf der gemeinsam von der NBank und der MOBILOTSIN durchgeführten Tagung stellen Praktikerinnen und Praktiker verschiedene flexible organisierte und alternative Bedienangebote und Erfahrungen auf dem Gebiet von Mobilitätszentralen und Mobilitätsmanagement vor. Diese Konzepte können auf andere Gebiete des Landes übertragen werden und sind durch die neue Richtlinie förderfähig. Erfahren Sie mehr über die durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) realisierten Projekte in gleichzeitig stattfindenden Sessions. 

Die Veranstaltung beginnt um 9:30 Uhr und endet gegen 16:00 Uhr.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Das Programm finden Sie nachfolgend im Downloadbereich.

 

Anmeldung

Bitte melden Sie sich im untenstehenden Formular an. 

 
 

Programm

 
 

09:30 Ankommen bei Tee & Kaffee

10:00 Grußworte

  • Staatssekretär Doods (Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung)
  • Michael Kiesewetter (Vorstandsvorsitzender, NBank)
  • Christian Berndt (Geschäftsführer der Landesnahverkehrsgesellschaft)

10:30 Vorstellung der EFRE-Förderrichtlinien und Antragsablauf

  • Andrea Bergmann, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
  • Björn Hannker & Christian Kropp, NBank - Team Infrastruktur und Team Beratung Kommunen und gemeinnützige Organisationen

11:15 Kaffeepause

11:30  Parallele Sessions – Runde 1

  • »OnDemand: kombiBUS & Cargosurfer« (kombiBUS & MikroLogistik, LaLog, Anja Sylvester)
  • »Einrichtung flexibler Bedienungsangebote im Großraum Braunschweig« (flexo, Regionalverband Großraum Braunschweig, Verena Knape-Preuß)
  • »Mobilitätszentrale Leinebergland. Regionale Anlaufstelle für Mobilitätsfragen im ländlichen Raum« (Region Leinebergland e.V., Franziska Fritz) / Saubere Busse, Verkehr
    und Wasser GmbH Oldenburg, Michael Emschermann
  • »Vom einfachen Ticketverkauf zur „echten“Mobilitätsberatung« (Mobilitätsberatung Osnabrück, Stadtwerke Osnabrück AG, Maik Blome)

12:10 Parallele Sessions – Runde 2 (Wiederholung Runde 1)

12:50 Mittagspause

13:50 Parallele Sessions – Runde 3

  • »Das Kommunale Mobilitätsmanagement in Lüchow-Dannenberg –der Weg vom Förderprojekt zur festen Institution« (Mobilitätszentrale LK Lüchow-Dannenberg, Mareike Harlfinger-Düpow)
  • »Mobilitätsmanagement für den Großraum Braunschweig.Mobi38« (Regionalverband Großraum Braunschweig, Heike Dörge)
  • sprinti, Region Hannover, Klaus Geschwinder
  • »Helmo -Hellweg mobil« (Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH / Verkehrsmanagement, Alexandra Schäfer)

14:30 Parallele Sessions – Runde 4 (Wiederholung Runde 3)

15:10 Zusammenfassung im Plenum (Ausklang mit Kaffee und Kuchen)

16:00  Ende der Veranstaltung

 

Anreise

Steigen Sie am Hauptbahnhof in die U-Bahn Linie 3 (Richtung Altwarmbüchen), Linie 7 (Richtung Misburg) oder Linie 13 (Richtung Fasanenkrug). Alle drei Linien nutzen am Hauptbahnhof denselben Bahnsteig. Fahren Sie bis zur Haltestelle Pelikanstraße. Gehen Sie nun ein kleines Stück zurück, bis Sie auf der rechten Seite zur Günther-Wagner-Allee kommen. Biegen Sie in die Straße ein. Sie erreichen die NBank nach ca. 200 Metern auf der rechten Seite.

 
 

Steckbriefe Flexible Bedienformen

 
 

Nachfolgend eine Übersicht über die vorgestellten Projekte zum Thema "Flexible Bedienformen"

 

spriniti

sprinti ist der On-Demand-Service in der Region Hannover, der in Barsinghausen, Burgdorf, Burgwedel, Lehrte, Neustadt, Pattensen, Uetze, Sehnde, Springe, Wennigsen, Wunstorf und der Wedemark unterwegs ist. Auf Abruf (mit Buchung über die sprinti App) kann flexibel ein Kleinbus zu einer virtuellen Haltestelle (einem Haltepunkt, der sich meist nicht mehr als 150 Meter vom gewünschten Abholort entfernt befindet), bestellt werden, der die Gäste dann bequem zum gewünschten Ziel fährt. sprinti wurde mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderperiode 2014 - 2020 gefördert. Weitere Infos unter: www.gvh.de/fahrplan/sprinti/

Bildquelle: hannover.de

 
 

 

flexo

flexo ist ein On-Demand-Angebot, das bestehende lokale Busliniennetz ergänzt und zugleich Zubringer zu regionalen Buslinien und zum Schienenverkehr ist. Mehrere Fahrtwünsche in die gleiche Richtung werden gebündelt. Neben den bekannten Haltestellen sind weitere flexo-Stops eingerichtet worden, so dass im Radius von rund 300 Metern von der eigenen Haustür entfernt der nächste flexo-Stop erreichbar ist. Das flexo-Angebot ist in das bestehende ÖPNV-Angebot integriert. Die flexo-Fahrten werden so disponiert, dass die Fahrgäste entsprechend ihrer Fahrtwünsche alle lokalen Einrichtungen  oder beliebige weitere Fahrtzielen im jeweiligen flexo-Verkehrsgebiet direkt erreichen können. Bisher gibt es flexo in Wesendorf/Hankensbüttel, Cremlingen/Sickte, Seesen, Salzgitter-Bad, Salzgitter-Thiede, Lehre und Algermissen/Hohenhameln. Flexo wurde mit Mitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in der Förderperiode 2014 – 2020 gefördert. Weitere Infos unter: www.flexo-bus.de/

Bildquelle: regionalverband-braunschweig.de

 
 

 

Helmo

Mit Helmo dem On-Demand-Verkehr im Kreis Soest (NRW) wird das Verkehrsangebot in Anröchte und Erwitte erweitert. „Mobilität auf Bestellung“ ist das Stichwort. Helmo ermöglicht eine flexible Fahrtenplanung, ohne starre Fahrpläne oder Linienwege. Einfach per App bestellen und fahren. Unser On-Demand-Verkehr mit Helmo ist vollständig in den WestfalenTarif integriert, es entstehen also keine Zusatzkosten gegenüber dem normalen Busverkehr. Weitere Infos unter: www.rlg-online.de/helmo

Bildquelle: rlg-online.de

 
 

 

Cargosurfer

Ziel des Projekts »CargoSurfer« ist daher die Entwicklung einer digitalen Logistikplattform, die Warenversender, Transporteure und Empfänger zusammenbringt, um Restkapazitäten für den lokalen und überregionalen Warentransport nutzbar zu machen. Kombiniert wird die Logistikplattform mit einem System von regionalen Bündelungspunkten (sog. MikroHubs). Erste Tests der Logistikplattform werden seit Frühjahr 2023 in den beiden Testregionen SPESSARTregional
und in der Region Nordhessen durchgeführt. Das Projekt wird über den mFUND des BMDV gefördert. Weitere Infos unter: cargosurfer.eu

Bildquelle: cargosurfer.eu

 
 

Steckbriefe Mobilitätszentralen und -beratung

 
 

Nachfolgend eine Übersicht über die vorgestellten Projekte zum Thema "Mobilitätszentralen- und beratung"

 

mobi38

Mobi38 ist das Mobilitätsmanagementangebot des Regionalverbands Großraum Braunschweig. Der Fokus liegt auf der Stärkung der umweltfreundlichen Verkehrsmittel. Unter der Marke Mobi38 werden Mobilitätsberatungsangebote für alle Verkehrsmittel, sowohl mit Bahn, Bus und Tram, als auch zu Fuß und Fahrrad sowie mit dem Pkw zusammengefasst. Dazu gehören Radverkehrskonzepte, gute Taktung und Mitfahrgelegenheiten. Über alle Möglichkeiten, Maßnahmen und Ergebnisse sollen alle Zielgruppen umfangreich informiert werden. Die EU-Fördermittel EFRE unterstützten das Projekt Mobilitätsmanagement im Großraum Braunschweig von September 2019 bis Juni 2022. Weitere Infos unter: mobi38.de

Bildquelle: mobi38.de

 
 

 

Mobilitätszentrale Leinebergland

Die Mobilitätszentrale Leinebergland fungiert als Anlaufstelle für Informationen, Service und Beratung für Bewohner, Reisende und Touristen in der Region Leinebergland. Am Standort am Bahnhof der Stadt Alfeld (Leine) wird eine Vielzahl von Dienstleistungen angeboten. Diese reichen von Informations- und Beratungsdiensten (persönlich und telefonisch) betreffend das Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sowie Fragen zur Mobilität in der Region. Darüber hinaus dient die Mobilitätszentrale als Fundbüro für den Regionalverkehr Hildesheim (RVHI) im Kreis Alfeld. Weitere Infos unter: www.leinebergland-mobilitaet.de

Bildquelle: www.leinebergland-mobilitaet.de // M. Bahrenberg

 
 

 

Mobilitätagentur Wendland.Elbe / Landkreis Lüchow-Dannenberg

Die Mobilitätsagentur Wendland.Elbe befindet sich im Pavillon am Busbahnhof in Lüchow und sie setzt sich dafür ein, ein umweltfreundliches Mobilitätsangebot in der ländlichen Region zu unterstützen und weiter zu entwickeln. Hauptziel ist es, die Stadt-/Umlandmobilität im öffentlichen Personennahverkehr zu optimieren. Die angebotenen Dienstleistungen umfassen neben der Förderung von umweltfreundlichen Mobilitätsangeboten, der Bereitstellung von Informationen und Beratung zu umweltfreundlichen Mobilitätsformen in der Region, auch den Verkauf von Bustickets und das Ausleihen von Pedelecs. Die Mobilitätsagentur wurde finanziell durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und das Land Niedersachsen im Rahmen des Programmgebiets Übergangsregion (ÜR) von März 2020 bis Juni 2022 unterstützt. Weitere Infos unter: mobil-im-wendland.de/mobilitaetsagentur

Bildquelle: mobil-im-wendland.de/mobilitaetsagentur

 
 

 

Mobilitätsberatung Osnabrück

Im Mobilitätszentrum am Neumarkt in Osnabrück erhalten Nutzerinnen und Nutzer sämtliche Informationen, wie sie (öffentliche) Verkehrsmittel optimal nutzen können. Das Mobilitätszentrum ist die zentrale Anlaufstelle rund um den Busverkehr der VOS für Stadt und Landkreis Osnabrück. Das Mobilitätszentrum bietet Beratungsleistungen rund um Abo-Angebote, über das Carsharing mit dem stadtteilauto an. Außerdem erhalten Nutzerinnen und Nutzer Fahrplan-Informationen für Bus und Bahn, über das Streifzugangebot der NordWestBahn. Großkunden haben die Möglichkeit über Mobilitätsangebote beraten zu lassen. Weitere Infos unter: www.stadtwerke-osnabrueck.de/mobilitaet/service-angebote/mobilitaetszentrum

Bildquelle: www.stadtwerke-osnabrueck.de/

 

Drei Chancen für Ihren ÖPNV

EU und Land stellen bis zu 42,67 Millionen Euro Fördermittel für den Ausbau des ÖPNV zur Verfügung. Niedersachsen hat drei Förderrichtlinien zur Verbesserung des ÖPNV veröffentlicht. Aus Landes- und EU-Mitteln stehen über 40 Millionen Euro bereit. Anträge können Kommunen und ÖPNV-Aufgabenträger stellen.

Session 1.1 und Session 2.3 On-DemandCargosurger und kombiBUS | MikroLogistik, LaLog | Anja Sylvester Session 1.2 & 2.2: flexo | Einrichtung flexibler Bedienungsangebote im Großraum Braunschweig | Regionalverband Großraum Braunschweig | Verena Knape-Preuß Session 1.3: Mobilitätszentrale Leinebergland. Regionale Anlaufstelle für Mobilitätsfragen im ländlichen Raum | Region Leinebergland e.V. | Franziska Fritz Session 2.3: Saubere Bussee | Verkehr und Wasser GmbH (VWG) | Michael Emschermann Session 1.4 & 2.4: Vom einfachen Ticketverkauf zur „echten“ Mobilitätsberatung | Stadtwerke Osnabrück | Maik Blome Session 3.1 & 4.1: Das Kommunale Mobilitätsmanagement in Lüchow-Dannenberg – der Weg vom Förderprojekt zur festen Institution | Landkreis Lüchow-Dannenberg | Mareike Harlfinger-Düpow Session 3.2 & 4.2: mobi38. Mobilitätsmanagement für den Großraum Braunschweig | Regionalverband GroßraumBraunschweig | Heike Dörge Session 3.3 & 4.3: Leitet Sprinti eine Transformation des ÖPNV im suburbanen und ländlichen Raum ein? | Region Hannover | Klaus Geschwinder Session 3.4 &4.4: Helmo – Hellweg mobil | Regionalverkehr Ruhr-Lippe GmbH | Alexandra Schäfer EFRE Förderrichtlinie Flexible Bedienformen Produktinformation EFRE Förderrichtlinie Flexible Bedienformen | NBank EFRE Förderrichtlinie Mobilitätszentralen Produktinformation EFRE Förderrichtlinie Mobilitätszentralen | NBank EFRE Förderrichtlinie Saubere Busse Produktinformation EFRE Förderrichtlinie Saubere Busse Mobilitätsmanagement für den Großraum Braunschweig | NBank